Vertreter wissen mehr

Heute ging es mal wieder direkt zur Sprechzeit ins Bauamt. Den Weg mit dem Paternoster und dann bis zum Sachbearbeiter ging schon automatisch, klopf, klopf ... mmh, keine Antwort? Und keine Stimmen zu hören?

Aber siehe da, mit etwas Aufmerksamkeit fällt einem dann doch der große Zettel an der Tür auf "Bitte wenden Sie sich an meinen Vertreter in Zimmer ...".

Und tatsächlich, im angegeben Zimmer sitzt tatsächlich der Vertreter: "Ich kann aber nur schauen, was im Computer steht. Der Antrag ist beim Tiefbauamt und die Rückmeldungen vom Forstamt und von der unteren Landschaftsschutzbehörde (oder Umweltamt) sind ja schon überfällig. Aber Sie können ja mal bei Frau ... oder Frau ... vom Umweltamt anrufen wie der Stand ist."

Oh welch freudige Überraschung. Nicht die Info, das zwei Behörden überfällig sind, wusste ich ja schon. Aber der Vertreter kennt doch tatsächlich nicht nur einen, sonder gleich zwei Ansprechpartner beim Umweltamt, welche man mal fragen könnte.

Also nach dem Essen mal direkt bei der ersten angerufen, es geht da um eine Bauvoranfrage für den Stadteil ... "ach sie meinen sicherlich das Objekt ..." ... ja genau ... " den Fall haben wir Ende letzter Woche bearbeitet. Gab es ja schon mal und ging deshalb ganz schnell. Die Unterlagen müssten bald wieder beim Bauamt eingehen. Von uns nur die Vorgabe, dass der vorhandene Wald bestehen bleiben muss."

Da bin ich jetzt aber doch ein bisschen überrascht. Man ruft an und es ist schon fertig! Muss ein anderes Konzept sein als im Bauamt. Nur das mit der anderen Zeitrechnung scheint überall gleich zu sein. Was sind schon drei Wochen Verzug, wenn man eigentlich nur vier Wochen brauchen darf?

Und ich mag den Wald.

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